MC Fresh

Das Projekt startete mit einem theoretischen Einstieg, in dem in einer offenen Fragerunde das Thema Fast Food mit den Kindern erörtert und erarbeitet wurde. Hierbei wurden unter anderem Fragen wie Was bedeutet Fast Food? Woher kriege ich Fast Food? Oder Wie entsteht Fast Food? gestellt und beantwortet.

An dem Projekt Mc Fresh haben insgesamt 9-12 Kinder im Alter von 7-12 Jahren teilgenommen.

Das Projekt startete mit einem theoretischen Einstieg, in dem in einer offenen Fragerunde das Thema Fast Food mit den Kindern erörtert und erarbeitet wurde. Hierbei wurden unter anderem Fragen wie Was bedeutet Fast Food? Woher kriege ich Fast Food? Oder Wie entsteht Fast Food? gestellt und beantwortet.

Die Kinder haben sich im Anschluss an diesen theoretischen Teil in Kleingruppen zusammengeschlossen und Lebensmittel aus Werbezeitschriften ausgeschnitten. Danach haben sie eigenständig die Lebensmittel in drei verschiedenen Kategorien besprochen und auf Plakate geklebt. Um die Kocheinheiten gestalten zu können kauften wir die Lebensmittel auf dem Markt, was bei den Kindern eine große Ernüchterung auslöste. Dies schien sich eher langweilig zu gestalten und überstieg schnell unser Budget.

 

In der ersten Kocheinheit wurde Burger zubereitet. Hierbei wurden die Brötchen selbst gebacken und die Frikadellen frisch zubereitet. Allerdings führte auch dies zu enttäuschten Gesichtern bei den Kindern, da dieser Burger anders schmeckte, als ihre geliebten McDonalds Burger.

 

Um das Projekt vor dem Kippen zu bewahren verlagerten  wir den Projektschwerpunkt auf Sport und Outdooraktivitäten. Denn zu einer gesunden Lebensweise gehört, abgesehen von einer gesunden Ernährung, auch eine ausreichende Bewegung. Durch die veranstalteten Fußballturniere erlangten die Kinder schnell wieder Spaß an unserem Projekt. Ein weiteres Highlight war der Besuch im Schwimmbad – für viele Kinder das erste Mal überhaupt, dass sie in einem Schwimmbad waren. Hier konnten durch Bewegungsspiele im Wasser und Tauchen Spaß an körperlichen Betätigungen geweckt werden.

Ebenfalls ein Höhepunkt stellte die Tunnelbegehung dar. Hierbei durchquerten wir, ausgerüstet mit Stirn- und Taschenlampen sowie wasserfesten Kleidung einen Tunnel. Durch die steigende Abenteuerlust der Kinder vergaßen die meisten den Weg, den wir dabei zurücklegten.

 

Nach den Sporteinheiten wollten wir den Kindern verschiedene Obstsorten näher bringen. Dafür organisierten wir ein Obstmemory, bei dem die Kinder zuerst den über 15 Obstsorte die richtigen Namen und im Anschluss das Heimatland zuordnen sollten. Anschließend wurden aus den Obstsorten drei verschiedene Smoothies zubereitet, welche den Kindern sehr gut schmeckten.

Da mittlerweile die Temperaturen stiegen und Outdooraktivitäten aufgrund der Hitze nicht mehr durchzuführen waren musste eine Abkühlung her. So schafften wir eine Eismaschine an un stellten aus frischen Zutaten Zitronen-, Schokolade und Stracciatellaeis her, welches nicht nur dank der heißen Temperaturen auf Wohlwollen traf.

Jetzt konnten wir uns auch wieder zu unserem eigentlichen Thema, Fast Food selbst zubereiten widmen. Also kochten wir zusammen eine Pizza, die allgemeinen Anklang fand, einen Döner, der wegen des selbst gebackenen Gebäcks, eher mit schlechten Noten davon kam und eine Lasagne, die wieder versöhnliche Stimmung weckte. Immer wieder munterten wir die Kocheinheiten mit sportlichen Programmen auf wie z.B. balancieren auf einer Slackline, Besuche im Schwimmbad oder Rallye im Wald auf.

Die Kinder konnten während des gesamten Projektes pro Einheit eine `Fast-Food-Karte` erspielen. Jedes Kind durfte sich zu Beginn ein eigenes Motiv mit Fast Food Gerichten aussuchen und konnte durch eine motivierte Mitarbeit am Ende jeder Einheit eine erhalten. Diese Karten durften die Kinder am letzten Projekttag gegen ein Gericht aus dem McDonalds einlösen.

Ein Bauernhofbesuch war terminlich leider nicht vereinbar, das Projekt wird jedoch weitergeführt, da die Gruppe weiterhin besteht.

 

Obwohl die Geschmäcker der Kinder durch Burger King und McDonalds geprägt ist und unsere gesunden Gerichte nicht die gleiche Begeisterung auslösten erlangten die Kinder in unserem Projekt die Fähigkeit Lebensmittel als gesund oder ungesund zu klassifizieren und das Wissen, dass Fast-Food-Gerichte auch auf gesunde Art und Weise zubereitet werden können. Darüber hinaus konnte durch spielerische Aktivitäten Freude an Bewegung erlangt werden.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals auch im Namen unserer Kinder für die Zuwendung aus der Stiftung für Bürger im Landkreis bedanken, ohne deren Hilfe dieses Projekt nicht möglich gewesen wäre.

 

Ansprechpartner

Karin Fuchs

Telefonnummer:06821/983801

E-mail-Adresse: mittendrin-sozial(at)web.de

Gemeinsam Gutes
(an)stiften!

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